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Mainaschaff: Berauschte Fahrzeuginsassen werfen Drogen aus dem fahrenden Auto

Ein 3er BMW mit Aschaffenburger Zulassung war gegen 23.30 Uhr in das Visier einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizei geraten. Das Fahrzeug verließ die A3 an der Anschlussstelle Aschaffenburg-West und sollte in Mainaschaff einer Kontrolle unterzogen werden. Noch bevor die Beamten das Anhaltesignal gaben, flog das Betäubungsmittel in hohem Bogen aus dem geöffneten Beifahrerfenster. Bei der anschließenden Kontrolle wurde beim 21-jährigen Fahrer sowohl Alkoholgeruch als aus drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein erster Test ergab ein Wert von umgerechnet 1,26 Promille. Zudem gab er den vorherigen Konsum eines Joints zu. Die Tatsache, dass er auch keine Fahrerlaubnis besaß kam noch erschwerend hinzu. Da in diesem Fall auch der Fahrzeughalter wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis belangt wird, saß dieser praktischer Weise als Beifahrer im eigenen Fahrzeug. Dem ebenfalls betrunkenen 21-jährigen konnten auch die Drogen zugeordnet werden, welche er zuvor aus dem Fenster warf. Ein Suchhund der Polizei hatte diese im Abfahrtsbereich der B8 aufgefunden. Laut einer ersten Stoffanalyse handelte es sich bei dem Betäubungsmittel um eine geringe Menge Kokain. Da beide Insassen betrunken waren, endete die nächtliche Spritztour an der Kontrollörtlichkeit. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, bevor er wieder entlassen wurde. Sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Beifahrer und Fahrzeughalter werden nun Ermittlungen eingeleitet, die empfindliche Strafen nach sich ziehen werden.


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