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Hygiene im Haushalt: Hier tummeln sich die meisten Bakterien - die größten Keimfallen im Haushalt

Bakterien sind krankheitsübertragende Gäste, die sich im Haushalt an unerwarteten Orten niederlassen. Dieser Ratgeber informiert über die größten Keimfallen im Haushalt und zeigt effektive Reinigungsmethoden für eine hygienische Wohnung auf.

Schneidebretter aus Holz

Das Schneidebrett zählt zu den beliebtesten Küchenutensilien, auf denen sich im Laufe der Zeit Gebrauchsspuren in Form von Schnittrillen bilden. Diese Stellen sind eine hervorragende Brutstätte für Mikroorganismen. Da die feinen Vertiefungen beim Spülvorgang oftmals unberührt bleiben, findet dort keine desinfizierende Reinigung statt. Allerdings müssen Schneidebretter mit starken Gebrauchsspuren nicht automatisch im Müll landen. Um einen hygienischen Zustand herzustellen, kommt ein wirkungsvolles Hausmittel zum Einsatz. Hierzu ist ein Teelöffel Kochsalz sowie der Saft einer Zitrone erforderlich. Bestreuen Sie das Brett mit dem Salz und geben anschließend den Zitronensaft hinzu. Verteilen Sie dieses Gemisch gründlich über die gesamte Fläche und waschen es mit lauwarmem Wasser nach einer Einwirkzeit von 5 Minuten ab. Das Reinigen mit einem Schwamm ist nicht zu empfehlen, da Küchenschwämme mit bis zu 54 Milliarden Mikroben pro Kubikzentimeter eine hohe Keimdichte aufweisen.

Türklinken und Lichtschalter

Die Türklinke und der Lichtschalter zählen zu den am häufigsten berührten Gegenständen im Haushalt. Auf diesen Oberflächen, wozu gleichermaßen Handgriffe von Schubladen oder Schränken zählen, ist eine Vielzahl von gesundheitsschädlichen Bakterien vertreten. Obwohl die Bedingungen auf Türklinken und Lichtschaltern ungünstig für die Vermehrung von Bakterien sind, können die ungebetenen Gäste dort lange Zeit überleben. Häufig befinden sich an diesen Stellen Erkältungsviren, welche eine Überlebensdauer von bis zu 24 Stunden aufweisen. Als effektives Hausmittel, um Bakterien und Viren unschädlich zu machen, empfiehlt sich der Einsatz von Essigessenz. Die antibakterielle Wirkung ist auf die im Essig enthaltene Säure zurückzuführen. Infolgedessen erhöht sich der Säuregehalt der Mikroorganismen, wodurch ein Überleben aufgrund des reduzierten pH-Wertes nicht möglich ist. Eine ähnliche Wirkung ist bei probiotischen Reinigungsmitteln gegeben.

Kühlschrank

In Kühlschränken siedeln sich mehr als zehn Millionen Bakterien und Keime pro Quadratzentimeter an. Durch die sich im Kühlschrank befindlichen Lebensmittel ergeben sich für Bakterien ideale Lebensbedingungen. Bakterien ernähren sich von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fettsäuren und siedeln sich sowohl auf Ablageflächen als auch auf Lebensmitteln und Verpackungen an. Für die restlose Beseitigung von keimbelasteten Bereichen und Lebensmittelrückständen ist neben klassischem Spülmittel Allzweck- oder Küchenreiniger geeignet. Der Einsatz von Schleifmittelreinigern wie Scheuermilch ist nicht empfehlenswert, da die enthaltenen Schleifkörper Kratzer in der Kühlschrankeinrichtung verursachen. Darüber hinaus ist Natron ein wirksames Hausmittel, das für eine keimfreie Umgebung im Kühlschrank sorgt. Natron erzeugt ein basisches Milieu, in dem Bakterien nicht überleben können und demzufolge absterben. Für diesen Effekt sind zwei Esslöffel Natronpulver in einem Liter Wasser notwendig.

Zahnbecher

Die regelmäßige Reinigung des Zahnbürstenbehälters ist ebenso wichtig wie die tägliche Mundhygiene. Zahnbecher sind mit einer Konzentration von drei Millionen Keimen pro Quadratzentimeter unhygienischer als ein Toilettensitz. Da sich auf dem Boden des Bechers eine Pfütze durch das heruntertropfende Wasser der Zahnbürste bildet, herrschen dort aufgrund der feuchten Umgebung ideale Lebensbedingungen für coliforme Bakterienarten. Diese verursachen im Infektionsfall gefährliche Darmentzündungen und gelangen über den unteren Teil der Zahnbürste mit der Haut in Kontakt. Keimhaltige sowie hartnäckige Ablagerungen lassen sich mühelos mit einer Essig- oder Kochsalzlösung entfernen. Alternativ sorgt Zitronensäure oder Spülmittel für eine desinfizierte Oberfläche. Wenn sich eine Spülmaschine im Haushalt befindet, sollte die Temperatur während des Reinigungsvorganges zwischen 60 und 70 Grad betragen.

Spüle und Wasserhahn

Die meisten Bakterien befinden sich nicht wie oftmals vermutet im Badezimmer oder an der Toilette, sondern sind an der Spüle sowie am Wasserhahn zu finden. Der Spülbereich ist ein Areal in der Küche, in dem Wissenschaftler auf einem Quadratzentimeter bis zu 10.000 Bakterien entdeckt haben. In Anbetracht der feuchten und warmen Umgebung bietet die Spüle eine hervorragende Grundlage für ein exponentielles Wachstum von Keimen. Ein natürlicher Allzweckreiniger in Form eines Essigreinigers macht gefährlichen Krankheitserregern im und um das Spülbecken herum den Garaus. Der Vorteil, der sich bei diesem natürlichen Reinigungsmittel im Gegensatz zu herkömmlichem Spülmittel ergibt, ist die chemiefreie Zusammensetzung.


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