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Aschaffenburger Kneipengeschichten: Das neueste Werk des Stadtkenners Thomas Meßenzehl

Bayerische Traditionen und Gemütlichkeit prägen den Alltag in Aschaffenburg. Die Kreisstadt in Unterfranken ist Schauplatz des neuesten Buches von Thomas Meßenzehl. Der im ländlichen Oberafferbach geborene Autor beschäftigt sich in seinem Werk Kneipengeschichten aus Aschaffenburg“ mit der vielfältigen Gastronomie seiner Heimat.

Lustige Anekdoten authentisch präsentiert

Reisende aus aller Welt schätzen Aschaffenburg für die außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Schloss Johannisburg, das römische Pompejanum und der wunderschöne Schönbusch-Park sind das Ziel vieler Ausflüge in die Stadt, die zurecht den Spitznamen „Bayerisches Nizza“ führt. In der malerischen Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern findet man eine Vielzahl origineller Kneipen, Weinstuben und rustikaler Gasthäuser. In dieser Welt spielt das von Thomas Meßenzehl sorgfältig recherchierte Buch „Kneipengeschichten aus Aschaffenburg“. Der regional verwurzelte Autor, bis 2003 hauptberuflich als Postbeamter tätig, beschäftigt sich seit Langem mit Geschichten und Traditionen Aschaffenburgs. In der Vergangenheit veröffentlichte Meßenzehl bereits einige Werke, in deren Mittelpunkt die Stadt in Unterfranken steht. Für seine Bücher „Dunkle Geschichten aus Aschaffenburg“, „Die Spessarträuberin“ und Historienromane wie „Die Hebamme des Teufels“ erhielt er viel Lob und Anerkennung. Mit seiner authentischen Schreibweise gelingt es Meßenzehl, die Leser zu begeistern. Die Liebe zum Schreiben entdeckte der Autor, der seit vielen Jahren in Aschaffenburg als Schlossführer arbeitet und Stadtführungen begleitet, wohl eher zufällig.

Eine Reise in die Welt der Gastronomie

In seinem neuesten Werk „Aschaffenburger Kneipengeschichten“ nimmt der Schriftsteller die Leser mit auf eine Reise in die Welt der Gastronomie. Lange galt Aschaffenburg als Stadt mit der höchsten Kneipendichte in ganz Bayern. Viele der rund 365 Kneipen, Biergärten, Gasthäusern, Bars und Cafés sind inzwischen geschlossen. Dabei ging ein Teil wertvoller unterfränkischer Alltagskultur verloren. Der Kneipentradition setzt Thomas Meßenzehl nun ein Denkmal. Sein Buch beginnt mit einem historischen Rückblick. So sollen die ersten Bierstuben in der Altstadt bereits während der Zeit der Karolinger im 8. Jahrhundert entstanden sein. Seitdem gilt Aschaffenburg als weltoffene und gastfreundliche Stadt. Getreu dem Motto: „Man kommt als Fremder und geht als Freund“ fühlen sich die Besucher in den Gaststätten der romantischen Bayern-Stadt fast wie zu Hause. In den „Aschaffenburger Kneipengeschichten“ erfahren die Leser jetzt Interessantes und Wissenswertes über bekannte Gastronomiebetriebe. Jedes Lokal besitzt eine eigene Geschichte.

Schlappeseppel, Wurstbendel und eigenwillige Stammgäste

Der Fokus in Meßenzehls Buch liegt auf den Traditionslokalen, die seit Generationen existieren und zu beliebten Treffpunkten für Jung und Alt geworden sind. Manche Kneipe hat längst Kultstatus erreicht und ist über die Ländergrenzen Bayerns hinaus bekannt. Bei anderen Lokalen haben die Besitzer gewechselt. Neue Wirte brachten neue Ideen mit und inszenierten moderne Gastronomiekonzepte. Thomas Meßenzehl beschreibt gewissenhaft jedes Detail, von der Einrichtung des Lokals über die Getränke- und Speisekarte bis zu den Stammgästen. Die Leser können über lustige Anekdoten schmunzeln und die Aschaffenburger Art, Schafkopf zu spielen, kennenlernen. Unter den Biertischkumpels, die abends durch die Kneipen ziehen, sind zahlreiche Prominente, Schauspieler, Künstler und Politiker ebenso wie einfache Bürger. Für Nicht-Bayern verständlich erklärt werden auch typisch Aschaffenburger Ausdrücke wie „Maulaff, Schlappeseppel und Wurstbendel“. Diese Begriffe bilden den Untertitel des Buches, in dem die traditionelle Wirtshauskultur vorgestellt und humorvoll auf die Schippe genommen wird. Das Buch liest sich unterhaltsam und kurzweilig. Es erschien im Oktober 2025 im Warburg-Verlag, wo der Autor bereits seine anderen Werke veröffentlichte. Die „Aschaffenburger Kneipengeschichten“ richten sich an Leser, die sich für die Kneipentradition und die Kultur der Region interessieren. Das Buch weckt nostalgische Gefühle. Einige der beschriebenen Lokale existieren längst nicht mehr. Somit setzt Thomas Meßenzehl den Aschaffenburger Kneipen ein Denkmal und hält die Erinnerung an vergangene Zeiten lebendig.


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